Hand aufs Herz: Kennst du diese Visitenkarten, die fast aus allen Nähten platzen? Produzent, Autor, Komponist, Visionär... es gab mal eine Zeit, da war das Sammeln von Titeln das Nonplusultra. Man denkt sofort: „Wow, der muss ja was drauf haben!“
Aber die Realität sieht doch oft anders aus. Wenn ich einen Song schreibe, bin ich automatisch Texter und Komponist. Nehme ich ihn im Homestudio auf, zack – Produzent. Das sagt noch rein gar nichts darüber aus, ob das Ding ein Welthit ist oder nur meine Nachbarn nervt.
Ich könnte die Liste erweitern: Maler, Schauspieler, Filmemacher, E-Book-Autor. Warum ich das mache? Ganz bestimmt nicht wegen der Titel. Ich bin schlichtweg neugierig. Ich liebe es, mich auszuprobieren. Der Prozess des Erschaffens ist mein Treibstoff, egal ob am Ende Gold an der Wand hängt oder einfach nur die Freude am Machen bleibt.
Fokus als Überlebensstrategie
Jetzt packe ich mal ein bisschen „Krankheits-Realität“ aus: Für mich ist der kreative Fokus absolut überlebenswichtig. Was andere „Hobby“ nennen, ist für mich eine essenzielle „Beschäftigungstherapie“. Es hilft mir, mich zu sammeln. Songs schreiben, aufnehmen, veröffentlichen und das passende Video dazu basteln – das ist mein Anker.
Überraschung im Bücherregal: „DER FALL HÖFELMAYR“
Ich hatte ja versprochen, dass 2026 einiges passiert. Und bäm – hier ist die erste Überraschung: Ich habe ein E-Book veröffentlicht!
„DER FALL HÖFELMAYR“ ist ein Kaufbeurer Kriminalroman, der auf einer wahren Begebenheit aus dem 18. Jahrhundert basiert. Ein angesehener Gutsbesitzer wurde heimtückisch ermordet – ein Stoff, der mich nicht losgelassen hat. Ich habe mich durch alte Zeitungsarchive und Gerichtsakten gewühlt und die reale Geschichte mit einer fiktiven Handlung verwoben. Das Beste daran: Die Story wurde bereits im Kaufbeurer Stadtarchiv aufgenommen! Da aktuell auch eine Dokumentation dazu gedreht wird, wollte ich die Geschichte auf ein festes Fundament stellen. Ab sofort ist das E-Book bei Amazon erhältlich.
Der musikalische Fahrplan: Ostern und mehr
Musikalisch bin ich gerade voll im Flow. Durch meine Weihnachts-EP „8+1“ habe ich einen Workflow entwickelt, der mich durch das Jahr trägt. Das Ergebnis? Dutzende neue Songs und neu eingespieltes Material. Aktuell bin ich im Endspurt: Gesang aufnehmen, Mix und Mastering finalisieren.
Vormerken: Mitte März! Passend zu Ostern erscheint mein neuer Song „DER VORHANG REISST (KÖNIG DER WELT)“. Ich bin verdammt stolz darauf, denn ich habe hier meine Video-Skills aufs nächste Level gehoben. Eine Symbiose aus eigenen Aufnahmen, Footage und KI-Material, kombiniert mit modernem Colorgrading. Eine visuelle Reise von der Dunkelheit Gethsemanes bis zum Licht der Auferstehung.
Insider-Tipp: Meine Kanalmitglieder auf YouTube können das Video bereits jetzt sehen. Alle anderen müssen sich noch bis Mitte März gedulden!
Ausblick: Hoamweh zum Forgensee
Und weil ich gerade so schön dabei bin: Das erste Album-Release für 2026 wird vermutlich „Hoamweh zum Forgensee“. Alle Songs sind auf Deutsch und ich habe stilistisch ordentlich experimentiert. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, die eigenen Grenzen zu verschieben.
In diesem Sinne: Bleibt neugierig, probiert euch aus und pfeift auf die Titel!
Rock on, Euer Doc Fetzer
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